Markusdom Tickets

Die 5 besten Highlights im Markusdom in Venedig

feature-box_0

Die Pala d'Oro

Von der prächtigen Ausstattung des Markusdoms ist die Pala d'Oro das wertvollste Stück. Dieser 3,45 Meter lange und 1,4 Meter hohe byzantinische Altaraufsatz ist aus Gold gefertigt und mit 1.300 Perlen, 300 Smaragden, 300 Saphiren, 400 Granaten, 100 Amethysten sowie Rubinen und Topasen veredelt. Im Jahr 1797 wurden einige dieser Edelsteine von Napoleon entwendet, weswegen der Altaraufsatz sich heute hinter einem Schutzglas befindet. Der berühmte Altar wurde von Goldschmieden aus Venedig und Konstantinopel gefertigt und wird oben von einem romanischen sowie unten von einem gotischen Bogen umrahmt.

feature-box_1

Die Schatzkammer

Hier befinden sich die im Laufe der Jahrhunderte gesammelten Schätze, darunter 283 Gold-, Silber- und Glasstücke sowie andere kostbare Materialien. Die Schatzkammer befindet sich rechts vom Hauptaltar und ist vom südlichen Querschiff aus zugänglich. Die einzelnen Schätze sind in vier Gruppen unterteilt:

  1. Objekte aus der Antike und dem Frühmittelalter, wie z. B. zwei wunderschöne fischförmige Kristalllampen und Amphoren, die aus einem einzigen Achatblock geschnitzt wurden.
  2. Byzantinische Goldschmiedearbeiten, darunter emaillierte Cloisonné-Kelche und zwei tragbare Ikonen des Erzengels Michael.
  3. Objekte aus der islamischen Kunst wie die türkisfarbene Glasschale mit stilisierten Tieren im Relief, die mit Halbedelsteinen besetzt ist.
  4. Objekte der westlichen Welt, darunter der berühmte Weihrauchschwenker.
feature-box_2

Das Museum Museo di San Marco

Das Markusmuseum wurde Ende des 19. Jahrhunderts gegründet und beherbergt zahlreiche Kunstschätze. Am Eingang steht das berühmte Viergespann aus Bronze, darüber hinaus befindet sich hier das Holzgemälde von Paolo Veneziano, das als Titelbild für die Pala d'Oro verwendet wurde und Szenen aus dem Leben des Heiligen Markus darstellt. Im Markusmuseum gibt es außerdem Gobelinteppiche aus dem 13. bis 16. Jahrhundert, byzantinische Skulpturen aus dem 12. Jahrhundert, Perserteppiche, liturgische Gewänder, Bilderhandschriften mit dem Evangelium des Markus und Fragmente antiker Mosaike, die bei der Restaurierung im 19. Jahrhundert entfernt wurden.

feature-box_3

Mosaik- und Marmorverkleidungen

Nach dem Vierten Kreuzzug (1202 bis 1204) erhielt Venedig jede Menge wertvollen Marmor aus Konstantinopel, der beim Bau der Basilika aufgrund seiner Eigenschaften und Farbe symbolisch verwendet wurde. So galt beispielsweise der rote Porphyr als der kostbarste Stein und wurde mit kaiserlicher und göttlicher Macht in Verbindung gebracht. Daher wurde er für die Porphyrstatute der venezianischen Tetrarchen an der Südfassade und innen für die Dogentribüne verwendet. Besonders kostbar war auch der Pavonazzetto-Marmor (gekennzeichnet durch violette oder rötliche Markierungen), der für die Apsissäulen genutzt wurde.

feature-box_4

Das Grab des heiligen Markus

Als 1063 der Bau einer neuen Basilika in Auftrag gegeben wurde, wurden die Ruinen der vorherigen Gebäude in eine Krypta umgewandelt und die neue Basilika darüber errichtet. In dieser Krypta befindet sich die Grabstätte des heiligen Markus. Nach Restaurierungsarbeiten an der Basilika wurde die Krypta schließlich 1889 wiedereröffnet. Das unterhalb des Presbyteriums gelegene Grab des großen Evangelisten fiel kürzlich einer irrsinnigen Kontroverse zum Opfer, als ein britischer Historiker behauptete, das Grab enthalte die Gebeine von Alexander dem Großen. Diese Theorie konnte jedoch nicht bewiesen werden.

Wählen Sie Ihre Markusdom-Tickets

Markusdom: geführte Tour mit Schnelleinlass
Geführte Tour: Markusdom, Dogenpalast und Königspaläste
Geführte Tour: Markusdom, Dogenpalast und Rundgang durch Venedig
Markusdom: geführte Tour mit Gondelfahrt
Schnelleinlass: Markusdom mit Rundgang durch Venedig